Fashion Lexikon

Fashion Lexikon

Modewissen leicht gemacht – dank Michèle Fashion-Lexikon!
Fachbegriffe aus der Mode- und Textilbranche.

Acetat
Zellulosische Chemiefaser, glänzend, wird vor allem für Schals, Krawatten und Futterstoffe, aber auch für Hosen verwendet.

Applikation

Aufgesticktes, aufgeklebtes oder aufgenähtes Verarbeitungsdetail (Knöpfe, Stickereien).

Atlasbindung

Bindungspunkte berühren sich nicht und sind gleichmäßig verteilt, wodurch ein Muster entsteht. Durch die geringe Anzahl von Bindungspunkten und die dichte Fadenstellung sind Gewebe in Atlasbindung glatt, gleichmäßig und glänzend. (Bsp.: Satin, Jacquard).

Atmungsaktiv

Eigenschaft von Geweben, die die Feuchtigkeit vom Körper wegtransportieren und so dem Wärmeverlust durch nasse Bekleidung vorbeugen.

Aufrauen

Bei diesem Verfahren werden kleine, scharfe Haken über den Stoff gezogen. Ein Stück der Faser wird dabei aus dem Stoff gehoben. Das ist sowohl bei gewebten als auch bei gestrickten Stoffen möglich. Das Resultat ist eine aufgeraute Stoffoberfläche, die gut wärmt. Das Aufrauen kann stärker oder schwächer angewandt werden, je nach gewünschtem Resultat.
- Flanell: Ein gewebter Stoff wird leicht aufgeraut, so dass der Stoff nur eine Flaumschicht erhält. Das Gewebe bleibt dabei sichtbar. Verwendung für Hosen, Blazer und Röcke.
- Flausch: Ein sehr stark aufgerauter, gewebter Wollstoff, wobei das Gewebe nicht mehr zu sehen ist.

Ausbluten

Das Auslaufen einer meist dunkleren Farbe beim Waschen. Mögliche Ursache: Überfärbung; ungeeignete Waschbehandlung.

Ausrüstung

Sammelbegriff für alle Verfahren der Textilveredelung, die Optik und Griff eines Stoffes beeinflussen und den Gebrauchswert erhöhen. Dazu gehören Walken, Waschen, Pressen, Dekatieren, aber auch mechanische Verfahren wie Scheren und Rauen.

Baumwolle
100 % Naturmaterial aus den Samenhaaren der Baumwollpflanze.

Beschichten

Dabei wird eine dünne oder dickere Schicht unterschiedlicher, flüssiger Materialien auf den Stoff aufgetragen, um diesen wasserdicht oder wasserabweisend zu machen. Die wichtigsten Beschichtungen sind Lack und Wachs.

Bi-Colour

Allgemeinbezeichnung für dezente zweifarbig gemusterte Stoffe.

Bi-Elastisch

Längs- und querelastische Ware mit hoher Rücksprungkraft.

Blackwatch

Original Schottenmuster in blau-grüner Farbstellung.

Bleached Denim

Bezeichnung für Blue Denim, der beim Waschverfahren durch die Zugabe von Bleichmitteln ein helles Aussehen erhält.

Black-Black, Blue-Blue, Blue-Black

Bezeichnen die 2-fache Färbung von Denim. Durch dieses Verfahren wird ein geschlossenes Warenbild erzielt. Neue, interessante dunklere Farben werden durch dieses Verfahren möglich. Meist stark überfärbt, deshalb das Jeansteil bei den ersten 2-3 Wäschen alleine in die Waschtrommel geben.

Bouclé

Zwirn mit größeren oder kleineren Schlingen. 

Cargo Pants
Sportive Hose mit aufgesetzten Beintaschen.

Casual

Steht für einen lockeren, legeren Bekleidungsstil.

Changeant

Je nach Lichteinfall mehrfarbig schillernder Stoff. Dieses wird erreicht durch verschiedenfarbige Garne in Kette und Schuss.

Checks

Englische Bezeichnung für Karos.

Chinos

Klassische Baumwollhosen in den Farben Beige und Khaki. Die ersten Chinos aus indischer Baumwolle trugen Mitte des 18. Jahrhunderts die britischen Kolonialtruppen.

Coolwool

Eingetragenes Warenzeichen für Leichtgewichtstoffe aus reiner Schurwolle. Die obere Gewichtsgrenze beträgt 330 g/m. Besondere Kennzeichen von Coolwool - Stoffen sind der glatte, kühle Griff, und der Einsatz feiner, hochgedrehter Garne aus reiner Schurwolle.

Cord

Stoff mit Samtrippen, vor allem für Hosen. Je nach Breite der Rippe unterscheidet man Feincord (feine Rippen), Manchester (mittelfeine Rippen) und Breitcord (breite Rippen).

Cotelé

Cordgewebe, längs- oder diagonalgerippt; aus Chemie-endlosfasern, aus Baumwolle oder Wolle.

Crêpe

Ware aus hochgedrehten Kreppgarnen mit einem typisch körnigen Griff. Wegen seiner besonderen Elastizität und Sprungkraft besitzt er hervorragende Trageeigenschaften.

Crespo

Italienische Bezeichnung für Crêpe.

Cupro

gehört zu der Gruppe der zellulosischen Chemiefasern, wie Modal, Viskose und Acetat. Ist gut waschbar.

Dekatieren, Dekatur
maschinelle Fixierung der Einlauffestigkeit (Dimensionsstabilität) von Wollstoffen durch Einfluss von Wärme, Feuchtigkeit und Druck mit Dampf.

Denim

Fester blaufarbener Baumwollstoff in Köperbindung, auch Jeansstoff genannt, mit deutlichen Diagonal - Streifen. Ursprünglich kam die Ware aus Frankreich, aus der Stadt de Nimes, hieraus wurde Denim.

Donegal

Nach seiner Heimat in Nordwestirland benannter Stoff. Streichgarngewebe mit fülligen, noppigen Schussgarnen in Leinwandbindung. Kette und Schuss sind in den Farben unterschiedlich.

Double Dyed

Zweifaches Färbeverfahren bei Jeans. Zuerst wird das Material komplett durchgefärbt und dann von der rechten Stoffseite nochmals überpigmentiert. Dieses verleiht der Jeans eine brillante Farbigkeit und gewährt hohe Farbechtheit.

Double Face

Doppelgewebe; beide Warenseiten wechseln vom Muster in der Ober– und Unterseite ab. Solche Gewebe sind beidseitig verwendbar. 

Elasthan
Hochelastische Faser, welche mit anderen Materialien (Natur- oder Chemiefasern) versponnen wird. Ein Stoff bekommt dadurch Rücksprungkraft und ist damit weniger knitteranfällig. Das Bekleidungsstück bekommt mehr Bewegungsfreiheit und Tragekomfort. Gute Reißfestigkeit, gute Färbbarkeit und Waschbarkeit.

Fade Out
Kennzeichnet Stoffe der Jeansrichtung, die durch bestimmte Waschverfahren, Färbe- oder Drucktechniken eine Used - Optik (getragene Optik) erhalten.

Fil à Fil

Pfeffer und Salz; Kammgarngewebe, meist in Köperbindung, bei dem zwei verschiedenfarbige Garne im Wechsel in der Kette und im Schuss verwendet worden sind.

Filsanflor Finish

Letzte Maßnahme der Textilveredlung zur Erzielung des gewünschten Aussehens und Griffes. Das Finish verleiht dem Gewebe besondere Eigenschaften, z.B. Veränderung der Oberflächenstruktur durch Schmirgeln, Sanden oder Aufrauen.

Fischgrat

Gewebemusterung, die durch eine besondere Gewebebindung (Leinwand- oder Köperbindung) verschiedener Garne erzielt wird.

Flanell

ein- oder zweiseitig aufgerauter Stoff für Hosen, Röcke und Anzüge.

Gabardine
Das typische Erkennungszeichen ist der Grat, d.h. das optisch diagonal verlaufende Warenbild. Ein Gabardine zeigt auf der rechten Warenseite einen leichten Glanz. Durch die Bindungsart hat dieser Artikel einen weichen Warenfall. Typische Steilköperbindung.

Galon-Streifen

Schnitttechnische Abtrennung am Bein in Längsrichtung, meist im Verlauf der Seitennaht oder in Form von aufgesetzten Bändern.

Garment washed

Oberbegriff für alle Formen des Waschens fertiger Bekleidungsstücke.

Georgette

zählt wie Kreppon und Chiffon zu den echten Crêpe Geweben. Es gibt verschiedene Georgette Arten: Baumwoll - Georgette, Viskose - Georgette, Wollgeorgette. Allen drei gemeinsam ist das feine, unregelmäßige Bild der Oberfläche und der sandige, eher etwas harte Griff.

Glencheck

Helle und dunkle Fäden wechseln sich in Kette und Schuss miteinander ab. Bei einem Glenscheck müssen Grund- und Überkaro zusammentreffen. Das Grundkaro ist Ton in Ton gehalten, das Überkaro tritt markant hervor. Klassische Musterung: schwarz/weiß.

Hahnentritt
Zwei- oder mehrfarbiges Karomuster. Typisch: kurze diagonale Verlängerungen an den Karoecken. Im Unterschied zum Pepita baut der Hahnentritt auf der Atlasbindung auf.

Hightwist

Feinfädige, hochgedrehte Garne werden zu einem leichten Stoff verwebt. Besondere Vorzüge: knitterarm, sprungelastisch, kühler, trockener Griff.

Indigo
Ältester bekannter, organischer Naturstoff, in der Vergangenheit durch Abkochen der Wurzeln der Indigopflanze gewonnen. Heute ein synthetischer Farbstoff.

IWS

Abkürzung für Internationales - Woll - Sekretariat. Marketingorganisation der Schaffarmer in Übersee mit internationalem Network. Zielsetzung ist die Qualitätssicherung von Produkten aus reiner Schurwolle und die Sicherung der Nachfrage nach diesen Produkten. 

Jacquard
Abgeleiteter Begriff aus der Weberei. Er steht für mehrfarbige, meist großflächige Muster. Die Musterungen entstehen durch Weben, nicht durch Bedrucken und können durch verschiedene Garne noch hervorgehoben werden.

Jersey

Gewirkte oder gestrickte Textilfläche; leichte Ware mit weichem Griff, knitterarm, einfarbig oder gemustert, ein – oder zweifädig, häufig leicht gewalkt. 

Kalandern
Glätten und verdichten von Textilwaren mittels Walzen.

Kammgarn

Besonders glattes, rundes und gleichmäßiges Garn, das auch in feineren Garnnummern gesponnen werden kann. In einem vorgeschalteten Arbeitsgang wird das relativ lange Fasermaterial verkämmt, d.h. gut längsorientiert und von kurzen Fasern gesäubert. Konfektionsstoff, fest, kühl.

Kappnaht

Doppelnaht, bei der zwei Stoffteile so übereinander gelegt werden, dass die eine Bahn übersteht. Der überstehende Teil wird über den anderen Teil geschlagen und dann darüber gesteppt.

Kaschmir

Hochwertige Wolle, die durch das jährliche Auskämmen oder Auszupfen von Flaumhaar der Kaschmirziege gewonnen wird. Wegen des hohen Preises wird die weiche, geschmeidige und glänzende Kaschmirwolle in der Regel mit anderen Wollarten vermischt.

Kette und Schuss

Die Längsfäden im Gewebe bezeichnet man als Kette, die Querfäden nennt man Schuss.

Köperbindung

Entsteht dadurch, dass die Bindungspunkte seitlich versetzt sind (diagonal) und aneinander stoßen.

Krumpfen

Industrielles, gewolltes Einlaufen, um später eine Formbeständigkeit zu gewährleisten.

Lambswool
Wolle der ersten Schur von etwa 6 Monate alten Lämmern. Diese Wolle ist kurz, aber besonders weich und sehr fein.

Leinen

Pflanzliche Naturfaser aus Flachs, knittert edel.

Leinwandbindung

Jeder Kettfaden liegt abwechselnd über bzw. unter einem Schussfaden (1 zu 1). Die Bindungspunkte berühren sich nach allen Seiten (Bsp.: Tropical, Leinen).

Matelassé
Doppelgewebe mit hochgewölbter, reliefartiger Musterung.

Melangen

= franz. für Mischung. Durch Vermischen verschiedenfarbiger Fasern oder Faserrohstoffe vor dem Spinnprozess ergibt sich eine verwaschene Mehrtonmusterung.

Mercerisieren

Bezeichnung für die Ausrüstung von Baumwollgarnen und Baumwollstoffen mit kalter konzentrierter Natronlauge. Dadurch erhält die Ware einen höheren Glanz, eine bessere Anfärbbarkeit, einen weichen, voluminösen Griff und eine höhere Reißfestigkeit.

Mikrofasern

Synthetische Fasern, feiner als die feinsten Naturfasern, wunderbar leicht und angenehm zu tragen; Stoffe aus Mikrofasern atmen, sind geschmeidig, weich und sorgen für eine ideale Körpertemperatur.

Modal

Zellulosische Chemiefaser, gut waschbar, hohe Festigkeit. Wird häufig als Mischung mit anderen Fasern verwendet.

Mono-Stretch

ist nur in einer Richtung, entweder quer oder längs dehnbar

Mouliné

Zwirn aus verschiedenfarbigen Einzelfäden. Der Farbeffekt wird als Musterungselement benutzt.

Nadelstreifen
Kammgarngewebe, das in mehr oder weniger dichter Folge feine Längsstreifen durch Verwendung eines andersfarbigen Kettfadens aufweist.

Nylon
Markenname für Polyamid von DuPont.

Piqué
Ist ein Doppelgewebe in einer feinen Leinwandbindung Obergewebe und einem gröberen Untergewebe. Durch das Einbinden des Obergewebes mit dem Untergewebe entstehen unterschiedliche Strukturen, wie Figuren, Streifen oder Waffeln. Ein Piqué wird je nach gewünschter Struktur mit einem Ein- oder Vierfadensystem (Flottungen der Kett- und Schussfäden) hergestellt.

Pepita

Kleine Karo - Musterung in Köperbindung. Typische Musterung: schwarz/weiß.

Polyamid

Sehr haltbarer synthetischer Stoff. Elastisch, pflegeleicht, knitterarm und weitestgehend bügelfrei.

Polyester

Synthetischer Stoff, knitterfrei, gut waschbar.

Polynosic

„Polymere non synthetic“ sind modifizierte Viskose-Spezialfasern, deren Eigenschaften in etwa denen der Baumwolle entsprechen und zellulosische Chemiefasern sind. Sie sind eine Untergruppe der Modalfasern. Gegenüber Modal hat Polynosic zwei Vorteile: Höhere Festigkeit und verringerte Dehnung.

Popeline

Baumwoll - Feingewebe in Leinwandbindung mit leichten Querrippen durch Verwendung etwas dickerer Schussfäden.

Pressen

Der Stoff wird zwischen zwei Rollen gepresst, um einen gewünschten Effekt zu erzeugen, wie z.B.: Glanz, Maserung etc.

Ring Denim
Traditionelles Denim - Gewebe. Charakteristisch ist das unebene Warenbild, das durch den Einsatz von Ringgarn erzielt wird. Ringgarn besitzt absichtliche Verdickungen im Faden. Die optisch hervortretenden Dünn- und Dickstellen werden durch das Stone - Washed - Verfahren noch sichtbarer.

Rips

Alle Stoffe mit Rippenoptik (Längs - oder Querrips), die aus feinfädigen Kammgarnen gewebt werden.

Rohstoffmischung

Zusammenfügung verschiedener Fasertypen, um die besten Eigenschaften miteinander
zu kombinieren. 

Samt
Sammelbezeichnung für alle Florgewebe mit einer Florhöhe bis zu 3 mm.

Sand-Washed

Leicht verschlissenes Aussehen der Hose, entsteht durch das Waschen des Stoffes mit Sand.

Satin

Ware, bei der durch den Einsatz feiner Kammgarne und der typischen Satinbindung ein besonderer Glanz erzielt wird.

Scheren

1: Scheren von Schafen zur Wollgewinnung.
2: Scheren von glatten Geweben in der Endausrüstung, mittels schnell umlaufenden Messerwalzen, zur Beseitigung der überstehenden Fasern.
3: Zur Erzielung von einer gleichmäßigen Oberfläche (Bsp.: Samt und Cord).

Schurwolle

Als Schurwolle wird die von lebenden Schafen durch Scheren gewonnene Wolle bezeichnet. Der Begriff wird u.a. benutzt, um den Unterschied zu Reißwolle zu betonen, die aus Lumpen gewonnen wird.

Scraping

Leicht verschlissenes Aussehen der Hose, entsteht durch äußeres Einwirken wie z.B. mit Schmirgelpapier.

Seersucker

Modestoffe im Baumwollcharakter mit streifen- oder bahnenartig angeordneten, borkigen oder kreppartig strukturierten Oberflächen – Effekten.

Seide

Naturprodukt, aus den Fäden des Kokons der Seidenraupe hergestellt; schön glänzend und kostbar.

Serge

Leichte, Ware in Köperbindung aus feinen, weichen Kammgarnen für Hosen, Blazer, Röcke, Kostüme, Kleider und Anzüge.

Shantung

Gewebe aus wilder Seide mit typischen Verdickungen.

Shetland

Leichtes, weiches, mittel – bis grobfädiges Gewebe aus melierten Streichgarnen.

Spinnen

Zusammendrehen von Fasern, damit ein Garn entsteht.

Stone-Washed

Waschen mit Steinen, dadurch entsteht ein verschlissenes Aussehen von Jeans.

Streichgarn

Voluminöse, moosige und meist gröbere Garne aus kurzen bis mittellangen Fasern. Typische Streichgarnartikel sind Shetland- und Lambswoolqualitäten.

Stretch

Elastisches Garn, das mit anderen Garnen mitgewebt werden kann, so dass der Stoff dehnbar wird (s. Elasthan). Man unterscheidet Bi-, Long- und Querstretch, je nachdem in welche Richtung der Stoff sich dehnt.

Super 100

Alte engl. Bezeichnung für eine Einheit im Wollbereich, die im Bereich von etwa 17 Micron liegt ( 1 Micron = 1.000stel mm).

Synthetische Chemiefaser

künstlich hergestellte Faser. 

Tack Tacks
Knitterfalten, die durch folgendes Verfahren entstehen: an gewünschten Stellen wird mit einem Heftfaden die Ware zusammen geheftet, anschließend wird auf diese Stellen Kunstharz aufgetragen und die Hose wird mit hoher Temperatur gewaschen. Nach der Wäsche wird der Faden wieder entfernt und es bleiben die gewünschten Knitterfalten bzw. Tack Tacks zurück.

Tactel

eingetragener Markenname für eine Mikrofaser (Polyamid).

Teflon

Wasser- und schmutzabstoßende Ausrüstung.

Tencel

eingetragener Markenname für Viskose.

TKG

Textilkennzeichnungsgesetz: verpflichtet den Handel und Hersteller dazu, nur Textilien mit genauen Rohstoffangaben zu verkaufen. Kennzeichnungspflichtig sind Produkte, die mindestens zu 80 % aus textilen Rohstoffen bestehen.

Tropical

Sehr leichtes Kammgarngewebe in Köperbindung.

Tweed

Kräftiger, grober Wollstoff.

Twill

Stoff mit einem ausgeprägten Köpergrad, als Hosenstoff besonders geeignet.

Überfärber
Als Überfärber bezeichnet man Stoffe, die in einer hellen und dunklen Garnfarbe gewebt werden und dann zusätzlich stückgefärbt - also mit einer dritten Farbe überfärbt - werden.

Unze/Onz

= engl. Gewichtseinheit ca. 28,3 g. Gibt das Materialgewicht von Jeansstoffen an.

Velours
Gewebter Stoff, der aussieht wie Samt.

Viskose

Chemiefaser auf Zellulose-Basis. Dank angenehmer Trageeigenschaften weit verbreitet, entweder pur oder n Mischungen mit anderen Chemiefasern oder mit Naturfasern.

Walken
Textiles Ausrüstungsverfahren mit einer gewünschten und gezielten Verfilzung der textilen Oberfläche. Beim Vorgang des Walkens verhaken sich die abstehenden Schuppen ineinander. Die Fläche verdichtet sich und es kommt zu einem Schrumpfprozess.

Wollsiegel

Internationales Gütezeichen für Produkte aus reiner Schurwolle. Die Benutzer des Wollsiegels sind über einen Lizenzvertrag mit dem IWS verbunden und müssen genau festgelegte Qualitätsrichtlinien einhalten.

Zellulosische Chemiefaser
Ausgangsstoff ist aus Holz gewonnene Zellulose. Die Zellulose wird aufgelöst und durch Spinndüsen gepresst.

Zwirnen

Das Zusammendrehen von zwei oder mehr Fäden, um einen dickeren oder stärkeren Faden zu erhalten.